Neuigkeiten aus den Stadtteilen

Umweltstation am Südufer des Wöhrder Sees

Bereits im Frühjahr sollte die Umweltstation eröffnet werden. Aber wegen Corona wurde es nichts. Nun konnte eine Besichtigung am 17. Juli 2020 stattfinden. Frau Britta Waltheim, Referentin für Umwelt und Gesundheit, begrüßte die zahlreichen Gäste und berichtete über die neueste Errungenschaft am Südufer des Sees. Es ist eine Umweltstation für ALLE. Das Bündnis für Biodiversität holte nunmehr zusammen mit der Energie- und Umweltstation das Programm in reduziertem Umfang nach. Es gibt umweltpädagogische oder kulturelle Veranstaltungen. Vorgesehen ist, daß Schulklassen in den Vormittagsstunden die Anlage erkunden und am Nachmittag dann die Erwachsenen. Abends können verschiedene Veranstaltungen stattfinden. Natürlich in Corona-Zeiten nur mit Anmeldung. Für die Umweltstation wurde 50 m in die Tiefe gebohrt, um die Wärme des Erdinneren über eine Wärmepumpe für die Heizung zu gewinnen. Der Strom wird über eine Photovoltaik Anlage erzeugt.Die Führung der kleinen Gruppe begann am Dach der Station. Nebenbei ein wunder-schöner Ausblick über den See aus erhöhter Sicht. Was da alles auf dem Dach zum Probieren ist. Wie das Pumpspeicherwerk, Ansauglunge, Wetterstation in Analog und Digital, verschiedene Solarzellen und noch vieles mehr.Da das Haus auf Stelzen im Wasser steht, benötigt es einen Blitzableiter, welcher aussieht wie eine Stahlstange. Danach ging es nach unten in den Seminarraum, ein Aufzug wäre auch vorhanden gewesen. Eine breite Wand bestückt mit jeweils drei Tafeln für Natur, Mensch und Klima, an der mit kleinen Tafeln geprobt werden kann.Danach waren noch einige Führungen. Es ging zu „Wildpflanzen“, der „Grünanlage Tullnau“, dem „freigelegten Goldbach“ und „beobachten von Wasservögeln“.

Wohnungsbau

Im Sektor Wohnungsbau tut sich in unserem Stadtteil viel, besonders in der Marienvorstadt.

In der Flaschenhofstraße entstehen durch das Siedlungswerk 136 Mietwohnungen in sieben Mehrfamilienhäusern. Voraussichtlich können sich Interessenten ab April beim Siedlungswerk bewerben. Bereits ab August könnten dann die Wohnungen bezogen werden.

Das nächste ist dann das Wohnprojekt des Vereins WIN in der Marienstraße. Es handelt sich hier um ein Mehrgenerationenprojekt. In dem Wohnhaus Marienstraße 15 sind bereits fast alle Wohneinheiten bezogen. Es ist eine bunte, meist junge Hausgemeinschaft. Doch wer einziehen darf, entscheiden die Bewohner selbst. Neben den Mietwohnungen gibt es noch drei Gewerbeeinheiten und eine Tiefgarage.

In der Veilhofstraße, das einstige Landeskirchliche Archiv, wurde bereits das alte Bauernhaus abgerissen, die ersten Fällungen vorgenommen und die Aushubarbeiten haben begonnen. Es entstehen hier Mietwohnungen vom Evangelischen Siedlungswerk.

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