Wöhrd hört!

Uns interessieren die Menschen in Wöhrd und was sie zu sagen haben. Mit unserem Audio-Format „Wöhrd hört“ möchten wir mit ihnen ins Gespräch kommen. Geführt werden die Gespräche von Jenny Metzger und gelegentlich von Lina Metzger. Hier stellen wir uns und das Format vor:

Hier finden Sie alle Folgen chronologisch sortiert - am Ende der Seite finden Sie unsere erste Folge mit Laura Weber, Teil der Geschäftsführerin des Cinecitta und langjährige Wöhrd-Bewohnerin.

Thomas Schmidt

Gemeinsam kochen, basteln, spielen, Kaffee trinken und vieles mehr ist möglich in der Begegnungsstätte Marie15 in der Marienvorstadt. Wir sprechen mit Thomas Schmidt, Geschäftsführer der WIN gGmbH, darüber, wie das Quartiersbüro und die Begegnungsstätte entstanden sind, welches Programm es bereits gibt und an wen sich das Angebot richtet. Als neuestes Highlight kann nun auch ein Lastenrad geliehen werden.

Kathrin Winkler

Kathrin Winkler führt das Hotel Prinzregent in dritter Generation als Familienbetrieb. Im Gespräch beschreibt sie die Geschichte des Hotels, und was es auszeichnet. Wir erfahren, was die Gäste an der Lage des Hauses schätzen. Auch für Nürnbergerinnen und Nürnberger hat Kathrin Winkler einen Tipp, in den Genuss einer Übernachtung im Hotel Prinzregent zu kommen.

Rainer Knape

Rainer Knape, Erzieher, stellt uns den Zentralhort Veilhofstraße vor. Idyllisch gelegen am Wöhrder See verbringen hier bis zu 100 Kinder aus verschiedenen Grundschulen ihre Nachmittage. Wir erfahren, wie der Hortalltag organisiert ist, was sich hinter dem Konzept der Partizipation verbirgt und welche - nicht nur tierischen - Besonderheiten es im Zentralhort Veilhofstraße gibt.

Elfriede Loos und Margit Grau

Im Gespräch mit unserer ehemaligen Schriftführerin Elfriede Loos und der 2. Schriftführerin des Vereins Margit Grau erfahren wir, wie sie zu diesen Tätigkeiten gekommen sind und was das Amt der Schriftführerin umfasst. Elfriede Loos erzählt uns über die Inspirationsquelle für ihre Artikel. Außerdem reden wir über die Wandergruppe des Vorstadtvereins und das Seniorennetzwerk.

Knut Engelbrecht

Knut Engelbrecht, Vorsitzender des Vorstandsverein für 16 Jahre, unterstützt uns seit der letzten Vorstandswahl als Beisitzer. Er hat viel Erfahrung in der Kommunalpolitik gesammelt. Wir haben mit ihm über seine Erlebnisse, Eindrücke und Motivation gesprochen.


Hier finden Sie das gesamte Gespräch mit Knut Engelbrecht:

Karla Rammrath

Karla Rammrath, unsere langjährige Schatzmeisterin, verabschiedete sich mit der letzten Vorstandswahl in die wohlverdiente zweite Reihe des Vorstands. Das haben wir zum Anlass genommen, mit ihr über Wöhrd, den Verein und natürlich ihre Vorstandsarbeit zu sprechen.


Hier finden Sie das gesamte Gespräch mit Karla Rammrath:


Der Grund, warum die Familie Rammrath sich 1967 für eine Wohnung in Wöhrd entschieden hat, gilt damals wie heute: die gute Lage mit den vielen Freizeitmöglichkeiten in der unmittelbaren Umgebung. Gleichwohl hat sich auch einiges verändert im Laufe der Jahre. Als Frau Rammrath 1999 ihre Tätigkeit als Schatzmeisterin übernahm, wurden ihr noch handgeschriebene Karteikarten übergeben. Viel Arbeit investierte sie in die - heute würde man sagen - Digitalisierung der Mitgliederverwaltung. Mit ebenso großem Engagement brachte sich Frau Rammrath auch bei den verschiedensten Festivitäten und Projekten des Vorstadtvereins ein. Im Gespräch lassen wir die vielen Veranstaltungen Revue passieren und erfahren, welches Fest Frau Rammrath besonders gut in Erinnerung geblieben ist: Das 125. Stiftungsfest, welches 2002 im Historischen Rathaussaal gefeiert wurde.

Laura Weber

Hier finden Sie das gesamte Gespräch mit Laura Weber:


Wieso haben wir sie getroffen?

Laura Weber lebt nicht nur seit über zehn Jahren in Wöhrd, sie ist auch in der Geschäftsführung von Deutschlands größtem Multiplexkino Cinecitta. Somit ist sie neben anderen Kinos für das Metropolis, unser Kino am Stresemannplatz, verantwortlich. 


Kaum ein Berufsalltag ist so facettenreich, wie der, den sie beschreibt. Sie fährt auf Kino-Messen, führt Vorstellungsgespräche mit Köchen, Filmvorführerinnen und IT-Personal und springt bei Bedarf als sogenannte Gastroleitung ein. In der Corona-Pandemie war besonders viel Flexibilität gefordert. Mit einer sechs-monatigen Schließung hätte sie nicht gerechnet, erfahren wir, gleichzeitig gab es für das Manhatten-Kino, das auch zu ihrem Unternehmen gehört, wegen der dortigen niedrigen Inzidenz-Werte in Erlangen nur fünf Tage Vorlauf für die Öffnung. Ihre Kinos waren damit die ersten, die geöffnet hatten. Die meisten Kinos in Bayern öffneten erst zum Juli. Dank der Staatshilfen konnten die Kinos weiter durchhalten, obwohl sie besonders von Schutzanordnungen getroffen wurden. Sie mussten in den umsatzstärksten, nämlich kalten Monaten geschlossen bleiben und durften später nur mit einer Belegung von maximal einem Drittel öffnen. Gewinne können so vorerst nicht erzielt werden, Laura betont aber: „Wir wollen eine Ausflucht aus dem Alltag bieten. Für uns stand außer Frage– wir machen auf, sobald es geht.“ Einen positiven Effekt hatte die Pandemie allerdings für die Außengastronomie – die Stadt Nürnberg genehmigte deutlich mehr Platz für die Bestuhlung im öffentlichen Raum. Das Metropolis darf den Außenbereich seines Restaurants auf drei Parkplätzen vergrößern und wertet den Stresemannplatz dadurch auf. Und wir haben unser Kino wieder.

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