Wöhrd Hört!

Uns interessieren die Menschen in Wöhrd und was sie zu sagen haben. Mit unserem Audio-Format „Wöhrd hört“ möchten wir mit ihnen ins Gespräch kommen. Geführt werden die Gespräche von Jenny Metzger und Lina Metzger. Hier stellen wir uns und das Format vor:

Laura Weber

Hier finden Sie das gesamte Gespräch mit Laura Weber:



Wieso haben wir sie getroffen?

Laura Weber lebt nicht nur seit über zehn Jahren in Wöhrd, sie ist auch in der Geschäftsführung von Deutschlands größtem Multiplexkino Cinecitta. Somit ist sie neben anderen Kinos für das Metropolis, unser Kino am Stresemannplatz, verantwortlich. 


Kaum ein Berufsalltag ist so facettenreich, wie der, den sie beschreibt. Sie fährt auf Kino-Messen, führt Vorstellungsgespräche mit Köchen, Filmvorführerinnen und IT-Personal und springt bei Bedarf als sogenannte Gastroleitung ein. In der Corona-Pandemie war besonders viel Flexibilität gefordert. Mit einer sechs-monatigen Schließung hätte sie nicht gerechnet, erfahren wir, gleichzeitig gab es für das Manhatten-Kino, das auch zu ihrem Unternehmen gehört, wegen der dortigen niedrigen Inzidenz-Werte in Erlangen nur fünf Tage Vorlauf für die Öffnung. Ihre Kinos waren damit die ersten, die geöffnet hatten. Die meisten Kinos in Bayern öffneten erst zum Juli. Dank der Staatshilfen konnten die Kinos weiter durchhalten, obwohl sie besonders von Schutzanordnungen getroffen wurden. Sie mussten in den umsatzstärksten, nämlich kalten Monaten geschlossen bleiben und durften später nur mit einer Belegung von maximal einem Drittel öffnen. Gewinne können so vorerst nicht erzielt werden, Laura betont aber: „Wir wollen eine Ausflucht aus dem Alltag bieten. Für uns stand außer Frage– wir machen auf, sobald es geht.“ Einen positiven Effekt hatte die Pandemie allerdings für die Außengastronomie – die Stadt Nürnberg genehmigte deutlich mehr Platz für die Bestuhlung im öffentlichen Raum. Das Metropolis darf den Außenbereich seines Restaurants auf drei Parkplätzen vergrößern und wertet den Stresemannplatz dadurch auf. Und wir haben unser Kino wieder.

Karla Rammrath

Karla Rammrath, unsere langjährige Schatzmeisterin, verabschiedete sich mit der letzten Vorstandswahl in die wohlverdiente zweite Reihe des Vorstands. Das haben wir zum Anlass genommen, mit ihr über Wöhrd, den Verein und natürlich ihre Vorstandsarbeit zu sprechen.


Hier finden Sie das gesamte Gespräch mit Karla Rammrath:


Der Grund, warum die Familie Rammrath sich 1967 für eine Wohnung in Wöhrd entschieden hat, gilt damals wie heute: die gute Lage mit den vielen Freizeitmöglichkeiten in der unmittelbaren Umgebung. Gleichwohl hat sich auch einiges verändert im Laufe der Jahre. Als Frau Rammrath 1999 ihre Tätigkeit als Schatzmeisterin übernahm, wurden ihr noch handgeschriebene Karteikarten übergeben. Viel Arbeit investierte sie in die - heute würde man sagen - Digitalisierung der Mitgliederverwaltung. Mit ebenso großem Engagement brachte sich Frau Rammrath auch bei den verschiedensten Festivitäten und Projekten des Vorstadtvereins ein. Im Gespräch lassen wir die vielen Veranstaltungen Revue passieren und erfahren, welches Fest Frau Rammrath besonders gut in Erinnerung geblieben ist: Das 125. Stiftungsfest, welches 2002 im Historischen Rathaussaal gefeiert wurde.

Copyright (c) 2020 Vorstadtverein Nürnberg-Wöhrd von 1877 e.V. (gemeinnützig) Alle Rechte vorbehalten.