Rückblick 2019

Bürgerversammlung vom 9. April 2019

Im vollbesetzten Saal des Roten Kreuzes in der Nunnenbeckstraße fand nach zwei Jahren wieder die Bürgerversammlung für die Stadtteile im Vereinsgebiet des Vorstadtvereins Wöhrd statt. Der Oberbürgermeister und die Spitzen der Stadtverwaltung stellen sich den Fragen und Beschwerden der Bürgerinnen und Bürger. Herr Engelbrecht, unser 1. Vorsitzender und viele Bürger trugen Fragen und Beschwerden vor. Wie bei der letzten Versammlung drehte sich alles um Verkehr, Neubauten und Dreck.

Nach der Multimedia-Schau wurde von der Kinderversammlung vom Nachmittag berichtet. Die Kinder der Bartholomäus-Grundschule freuten sich vor allem über den neuen Wasserspielplatz am Wöhrder See und über das Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne und über ihren offenen Spiel-Schulhof. Jedoch mißfällt das häßliche Graffiti an der Schulwand. Hier wird Abhilfe geschaffen. Die Kinder sollten selbständig, wenn möglich, mit Freunden zur Schule gehen, nicht mit dem Elterntaxi gebracht werden. Auch missfällt den Kindern der viele Müll, der Hundekot und das Fällen von Bäumen. Als Vorschlag würden sich die Kinder einmal im Monat an einem Aufräumungsprojekt beteiligen. Auch das Gießen der Bäume wurde angesprochen, doch dafür sind private Firmen zuständig. Bäume werden nur gefällt, wenn sie krank sind oder eine Gefahr für die Bevölkerung sind.

Wöhrder See

Mit dem Umbau des unteren Wöhrder Sees ist die Stadt soweit ganz zufrieden. Es werden noch Wege neu angelegt und die Umweltstation ist im Rohbau und bald fertig. Das beliebte Seecafe wird zur Zeit umgebaut und mit der Noris-Inklusion wird dieses als „Tante Noris am See“ wieder eröffnet. Am Sandstrand wird eine Gastronomie mit WC entstehen, die Eröffnung ist jedoch erst im Herbst. Doch was ist im Sommer?

Auch das leidige Problem „Gänse“ kam zur Sprache. BM Herr Vogel steht zu seiner Entscheidung: „Ein Kleinkind ist wichtiger, da der Kot der Gänse zu Vergiftungen führen kann“. An der Norikusbucht wird eine öffentliche ökologische Toilette entstehen. Diese braucht weder Energie noch Wasser, gespült wird mit Holzspänen! Das wird ein Erlebnis werden, hoffentlich langen die Holzspäne.

Cramer-Klett-Park

Im Cramer-Klett-Park wird fleißig gebuddelt und gebaut. Im Herbst soll dann der Park in

neuem Glanz erstrahlen. Es gibt aber noch zwei Baustellen. Die Häuser des Rädda Barnen wurden bereits abgerissen und entsorgt. Doch was ist geplant? Es gibt verschiedene Ideen,

ob Jugendzentrum, neues Gebäude für die Universität oder was anderes. Dann noch der Neubau an der Keßlerstraße, der ein Stück vom Park wegnimmt.

Tullnau

Die Renovierung der Pergola und der Treppenstufen wird nunmehr von SÖR ausgeführt. Nach den Steinarbeiten wird noch die Grünanlage erneuert und im Spätherbst können

wir mit der Eröffnung der Pergola rechnen. Tatsächlich?

Wohnraum

Es wird im Stadtteil viel gebaut und die freien Bauplätze werden rarer. Es entstehen  bezahlbare Wohnungen. Ein Problem ist die Vermietung als Ferienwohnungen, welche günstigen Wohnraum wegnehmen. Eine kommerzielle Nutzung ist nicht erlaubt. Mit der neuen Zweckentfremdungsverordnung soll diesem Trend Einhalt geboten werden. Auf dem Areal des ehemaligen ev. Archiv in der Veilhofstraße  sollen vor allem Familienwohnungen entstehen.

Müll

Viel Ärger bereiten die gelben Säcke. Sie sind sehr dünn und werden von Flaschensammlern und Krähen aufgerissen und an den Glascontaineren wird alles mögliche entsorgt. Es sind private Unternehmen dafür zuständig. Dank des neuen Verpackungsgesetzes drängt die Stadt auf gelbe Tonnen. Vor allem in der Ludwig-Feuerbach-Straße ist der Hundekot ein großes Problem. Behälter mit Beuteln können nicht aufgestellt werden, diese sind nur für Grünanlagen gestattet. Die Hunde dürfen ihr Geschäft nicht auf Gehwegen verrichten, Herrchen und Frauchen sollen dies bitte beachten!

Verkehr

Durch die Sanierung der Adenauer-Brücke kommt viel Verkehr in den Stadtteil. Die Autofahrer rasen und es wird an allen Ecken falsch geparkt. Gerade im Bereich der Bauvereinstraße werden die Verkehrszeichen nicht beachtet. Dies ist der Stadt bekannt.   Anfang 2020 soll eine Neugestaltung des Gebiets erfolgen und die Zone 30 kommt. Durch die vielen Baustellen haben es die Radfahrer sehr schwer. Wege enden im Nichts oder es sind große Umwege zu fahren. Dies wurde jedoch bereits mit dem Fahrradclub abgesprochen. Es passieren halt immer mal wieder Fehler.

Der Sportverein Tuspo monierte die Absperrung der Türe zur Turnhalle in der Bartholomäusschule. Dies wird repariert. Wegen Vandalismus wird die Türe aber abgeschlossen, es muß dann geklopft werden.

OB Maly beendete gegen 21.00 Uhr die Versammlung.


13. Osterbrunnen

Mit dem Geläut der Glocken der Bartholomäuskirche begann am 11. April 2019 die

Eröffnung des Osterbrunnens.

Herr Piechulla, unser 2. Vorsitzender hielt eine kurze Ansprache. Frau Pfrin. Alexandra Fürstenberg erläuterte die Bedeutung des Osterbrunnen schmückens und Bedeutung der Farben, rot steht für die Auferstehung. Die Kinder des ev. und kath. Kindergartens sangen ihre fröhlichen Lieder und natürlich wurde das Band zerschnitten und  so die Eröffnung beendet. Der Osterhase hatte auch wieder viele bunte Schokoladeneier dabei und viele  wurden auch gleich verzehrt.

Den fleißigen Helfern vom Vorstadtverein, Aktivspielplatz und den Kindergärten ein

herzliches Dankeschön.

 

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